Atemschutznotfall-Training

Am 15. Oktober stand das jährliche Atemschutznotfall-Training für alle Atemschutzgeräteträger an. Ein Notfall während eines Einsatzes unter Atemschutz, z.B. in einem verrauchten Gebäude, kann unter Umständen lebensgefährlich werden, sodass regelmäßiges Training des richtigen Verhaltens und die Rettung eines verunfallten Trupps sehr wichtig sind.

Nach einer theoretischen Erarbeitung der Grundlagen folgte ein Belastungstraining. Hierzu mussten in voller Montur unter Atemschutz in zwei Durchgängen jeweils 15 Kniebeugen absolviert sowie 30 Sekunden lang mit einer Feuerwehraxt auf einen Reifen geschlagen werden. Zwischendurch wurden die Restdrücke der Atemschutzflaschen festgehalten, um anschließend die Verbräuche auswerten zu können.

Direkt im Anschluss an die sportliche Betätigung mussten sich die Kameraden auf den Boden legen und absolvierten unter Anleitung von Kreisausbilder Andreas Brenner Atemübungen, mit dem Ziel, die Ein- und Ausatemvorgänge zu kontrollieren.

Bei der Auswertung der Luftverbräuche zeigte sich eindrucksvoll, wie der Luftverbrauch durch die Atemübungen deutlich reduziert werden kann, was im Notfall überlebenswichtige Minuten verschaffen kann.

Zum Abschluss wurde noch die Verwendung der Sicherheitstrupp-Tasche, insbesondere das Anlegen der Überdruck-Rettungshaube geübt sowie eine effektive Tragetechnik für einen verunfallten Kameraden präsentiert.

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